Warum Windelfreiheit auch dich frei macht

Warum Windelfreiheit auch dich frei macht

Fast 90% der Weltbevölkerung wickeln ihre Kinder nicht mit Windeln. Ist doch klar! In Gegenden wie Afrika und weiten Teilen Asiens sind Plastikwindeln nicht leistbar. Es ist eine moderne Errungenschaft der westlichen Länder. Windeln sind hygienischer und nehmen viel Stress ab.

Studien belegen, dass eine windelfreie Erziehung die Kommunikation zwischen Eltern und Kind fördert. Ein Vater achtet mehr auf die Körpersprache des Kindes, wenn es sich unwohl fühlt. Bevor ein Baby sein Babygeschäft verrichtet, wird es zappelig, die Mimik verzieht sich. Wenn man auf solche Signale achtet, bedeutet das auch gleichzeitig, dass man sein Kind besser wahrnimmt und auch kennenlernt. Noch vor dem ersten „Daddy“ oder „Mommy“ spricht man mit seinem Baby, bloß ohne Worte.

 

Kacken im Team kann auch Spaß machen

 

Kommt auch noch der Moment wo du das Baby vor dem Uringang über das Klo haltest und es sich entleert, durchfährt einem Daddy ein wahres Glück. Und ich garantiere dir, im Wohnzimmer hört die Mama den Jubelschrei aus dem Badezimmer.

Klar ist auch, dass es nicht immer funktioniert. Unterhosen oder Bodys werden daran glauben müssen, aber das Erfolgsgefühl es mit Team-Arbeit geschafft zu haben wird überwiegen.

 

Wesentlichen Punkte warum eine windelfreie Erziehung vorteilhaft ist.

 

Das erste Argument ist die Anschaffung. Die Kosten für Windeln werden entfallen. Eine Windelration für einen Monat kann schon an die 100 Euro und mehr kosten.

Du trägst zur Müllreduzierung bei. Windeln im Handel sind meist aus Plastik. In den Nachrichten hört man regelmäßig wie groß der Plastikmüll auf unserem Planeten steigt. Wiederverwertbare Stoffwindeln sind eine umweltfreundliche Alternative.

 

Babykacke stinkt nicht

 

Pinkelt dein Baby mal auf die Kuscheldecke ist es zwar feucht, aber der Urin stickt nicht. Genauso das große Geschäft. Die Ausscheidungen werden meist breiig und feucht sein, aber der Geruch ist nicht so penetrant. Und waschen wird man sowieso jede Woche. Die ersten Monate ernährt sich das Kind sowieso über die Muttermilch. Was die Kacke ja so zum stinken bringt, sind gewürzte oder mit Zusatzstoffen versetzter Babybrei. Ein Kind braucht bis zu seinem 6 Monat kein normales Essen.

 

Trage weniger Gewicht herum

 

Die Menge ist ebenso gering. Babys scheiden anfangs nur Tropfen aus. Dafür aber gleich eine ganze Windel aufzubrauchen ist zuviel. Ein Säugling pinkelt auch gleich mehrmals hintereinander. 2-3 mal kann es schon mal passieren und schon hat man nach dem ersten Wechseln gleich 2 oder 3 weitere Windeln verbraucht.

Auf einem kleinen Trip zu den Großeltern wird dein Gepäck um vieles reduziert. Eltern haben die Angewohnheit immer mehr einzupacken als nötig. Windelfrei bedeutet schon mal ein paar Gramm weniger.

Solltet ihr mal in einem Hotel oder bei Freunden übernachten, nehmt wasserdichte Matrazenschoner mit. Solche Dinger haben fast kein Gewicht und sind extrem hilfreich.

 

Werde zum Pipi-Meister in 2 Monaten

 

Am Ende entscheidet jeder selbst ob er sein Neugeborenes wickelt. Ich möchte auch nicht damit sagen, dass Windelfreiheit die ultimative Lösung ist. Aber mit paar Wochen Übung bekommt man heraus, wann ein Babybusiness ansteht. Das Ergebnis sind kleine Erfolge und eine intensivere Kommunikation und Beziehung zu seinem Kind.